Komm, komm, mein Hertze steht dir offen,
Ach laß es deine Wohnung seyn.
Ich liebe dich, drum muß ich hoffen,
Dein Wort trifft würcklich bey mir ein.
Denn wer dich sucht, fürcht, liebt und ehret,
Dem ist der Vater zugethan.
Ich zweifle nicht, ich bin erhöret,
Wes ich mich süß getrösten kan.
Die Wohnung ist bereit,
Du findst ein Hertz, das dir allein ergeben,
Drum laß mich nicht die Schmach erleben,
Daß du gedenckst von mir zu gehn,
Das laß ich nimmermehr, ach nimmermehr! geschehn.
Ich gehe hin, und komme wieder zu euch. Hättet ihr mich lieb, so würdet ihr euch freuen.
Auf! stimmt die Sayten, tichtet Lieder
In muntern und erfreuten Thon.
Geht er gleich weg, so kommt er wieder,
Der hochgelobte Gottes Sohn.
Der Satan wird indeß versuchen
Den Seinigen zu fluchen;
Ich aber glaub an dir,
Drum hat er gar kein Theil an mir.
Es ist nichts verdammliches an denen, die in Christo Jesu sind.
Nichts kan mich erretten,
Vom höllischen Ketten,
Als, JESU, dein Blut;
Dein Leiden, dein Sterben
Versetzt mich zum Erben,
Drum lach ich der Wuth.