Ich fürchte nicht des Todes Schrecken
Und scheue gar kein Ungemach;
Denn Jesus Schutz-Arm will mich decken,
Drum folg ich gern und willig nach.
Wolt ihr nicht meines Lebens schonen,
Und glaubt Gott einen Dienst zu thun,
So wird er euch dafür belohnen
Wohlan! Es mag darbey beruhn.
Ich bin bereit, mein Blut und armes Leben,
Vor dich mein Heyland hinzugeben,
Mein gantzer Mensch soll dir allein
Gewidmet seyn.
Diß ist mein Trost, dein Geist wird bey mir stehen,
Und solt es mir auch noch so schlimm ergehen.
Höchster Tröster, Heilger Geist,
Der du mir die Wege weist,
Darauf ich wandeln soll,
Hilff meine Schwachheit mit vertreten
Denn vor mich selbst kan ich nicht beten,
Ich weiß, du sorgest vor mein Wohl.