Jhr Wälder und Felder jhr Thäler und Steine
Ach sehet die Thränen den traurigen Sinn
Wie ein samich sitze wie traurig ich bin
Laßt eure begrünte Lust trauren jhr Haine
Weil keine mich tröstet muß sitzen alleine
Muß klagen Leid-tragen und zagen forthin
Betrübnüs ist jtzo mein bester gewinn;
Ich ächtze vor Langmuth bin ähnlich dem scheine
und niemand erbarmet sich memer jtzund
Die Wangen seyn tunckel der rößlichte Mund
Verblasset vor Thränen der Odem verschwindet
Ich ruffe mit kräfften und seuftze mit macht
Wenn Hesperus schildert und Venus erwacht
Da niemand das klagen und seustzen empfindet.