Was ist dis für ein schweres wort das marck ein bein ver-
zehret?
Das selbsten der Bered samkeit das sprechen bem̃t und wehret?
Vor dem die welt erzittern muß vor dem ich tag und nacht
Wenn gleich kein einig stern noch licht am hohen Himmel
wacht
Gantz schlaffleß und voll schrecken bin? das mier erregt viel
schmertzen
Das durch sein langes ewig-seyn ein pfeil in meinem hertzen
Das ich durch diesen Reim und Vers wie lang er auch mag
seyn
Mitt nichten doch aussprechen kann
Ein wort von staal und Deamant so Ewigkeit genennet
Für dem der Him̃el selbsten sich noch viel zuschwach erkennet
Ein wort so hertz und sinn erregt nach unvergängligkeit
Mit feuriger begier zustehn; ein End unendlich weit.
Es wird der Hellen schwartzer schwall je mehr und mehr ent-
zündet
Das Feuer brennt und wird doch nicht die Endschafft ausge-
gründet
Es schmeckt nach lauter Ewigkeit so nimmermehr zerrinnt
Das dreygeschnautzte Hellenthier kein ende ja gewinnt.
Hingegen aber bleibet auch unendlich solche wonne
Die allen Frommen hatt bereit die Secl- und Lebens-Sonne;
Drümd laß mich ja nur büßen hier laß leiden angst vn spott
Daß ich in freuden ewig sey hernach dey dier