Skip to content
1619–1689

Sonnet An den Leser.

Philipp von Zesen

Hier mustu was gemach im ersten Buche schleichen den wohlbedachten tritt nach jambischer manier so lange biß sich auch das Andre lässt berfür darinnen dan die Verß den schwinden gang erreichen

auf zweyen füßen gehn und so den Ersten gleichen nur daß sie schneller seyn und eylen mit begier gleich einer wasserfluth; Drauf zeigt sich Leser Dier das dritte Musterbuch dem alle beyde weichen

an flüchtigkeit und zier; Darinnen alles springt und geht den trippeltantz da auch die Sappho schwingt jhr füßes spiel empor. Dann werden uns die Lieder

im Vierden auch gezeigt darinnen für und für die Arten seyn vermischt; Nun sey gewogen mier; Mein Leser wer du bist so thu Ich gleich fals wieder!

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Sonnet An den Leser. · Philipp von Zesen · Poetry Cove