Monde dessen blasser Schein bey der braunen nacht sich
zeiget
und jhr güldnen Him̃els-Lichter gönnet uns doch euer licht
schim̃ert doch mit euren strahlen biß der frühe tag anbricht
wolt jhr nicht? hier ist der glantz wo mich nicht jhr blitz betreu-
so aus jhren augen geht und in mein gesichte steiget (get
bleib
sicht
das den Liljen das den Rosen ja der Sonnen weichet nicht;
Bleibe bey uns diese Nacht da das süße Lafft-volck schweiget
da die Sonne nicht mehr scheinet und das traure uns besitzt
sey mein Licht und meine Sone wetl so lieblich zu mir blitzt
deiner augen güldnes Licht wenn der Abend köm̃t gegangen
wen die trübe nacht hergehet und das schwartze trauer kleid
ümb den braunen Körper hüllet: zeige deine liebligkeit
dein gewohntes freundlich-sehn zeige deine Rosen-wangen!