Süße Seene die fohr diesen
durch die schöhn-begrühnte wiesen
mit verbuhltem stammern schos
lief und flos
itzund aber steht befröhren:
und ihr Halb-göttinnen fast
dieses klage-lied zu ohren
das euch singt ein fremder gast.
Fug und macht hab' ich zu klagen
und mein leid Dier fohr zu tragen
schöner flus; dan du allein
must es sein
dem ich zeuge meine schmerzen
welch' ein unmänsch setzt hindan
und führ hart-verstoktem herzen
nicht begehrt zu hören an.
Wie seid ihrs! ihr Parisinnen
und ihr freundlichen Seeninnen
denen sich ein König giebt
gantz verliebt?
die den mund verstummen machen:
und ihr Götter dieser fluht
die als Götter hört den schwachen
und wie götsen hülfe tuht?
Wie! seid ihrs die ohn' erbarmen
mich so hart-bedrängten armen
laßen zaplen in gefahr
gantz und gahr?
Ohren habet ihr zu hören
aber hände bei zu stehn
und das übel abzukehren
wollen euch nuhn gantz entgehn.