Zwo seind zu viel die du uns hast gebohren
Veränderung. Verlohren
verlohren geht die Freude wann das leiden
das bastärt sie macht scheiden.
Ein kind ist guht:
das andre stürmt und tämmt den muht.
Bringt uns ein mahnd der Mannen und der Märsen
die frühe lilj' aus Persen;
so folgen nach die bunten oster-wochen
und kommen aus-gebrochen
in froher tracht
mit vielgefärbter tulpen-tracht.
Drauf brechen an des Rosen-mahndes lüste
die zier der frohen brüste
in keuscher schaam mit milch' und bluht besprühet:
dan milcht die ros' und blühet;
dan bluhten sie
die lieblichen die schönen Rosen die.
Sie tauren noch am längsten unter allen
und wan sie ja verfallen;
dan fallen auch darnieder alle freuden
ach weh! verkehrt in leiden.
dan stirbt zur stund
die gantze lust mit Rosemund.