Rosemund mein selbst-eigenes hertze
leiden und schmertze
laß dichs nicht irren wan ich mit reimen öf-
fentlich schertze.
Schertzen im hertzen äusserlich freundlich
kan ich nicht leiden;
Träue von aussen Falschheit von innen
pfleg' ich zu meiden.
Lebe mein Leben lebe der hofnung daß ich
nicht trüge
daß ich nicht wanke wan ich mich schmüge
knechtiglich büge.
Lebe mein Leben! schäue dich nur nicht
mache dich kühner:
lebe beständig! dan so verbleib' ich immer
dein Diener.