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1654

Das Vierde Liedunter eines andern Nahmen

Philipp von Zesen

an jemand wohl seyn so geschmücket lß der so treuer Liebe voll? rifft an ein Hertz das unverrücket inwider liebet wie es soll?

ch! wohl demselben dessen Hertz echt treulich liebet ohne Schmertz. st man gleich noch so schön formieret ach euserlichen Schmuck und Schein

cht aber nicht was schöner zieret ühlt innerlich kein Treulich-seyn: ch! ist man nicht gantz ungestalt nd in dem jüngsten Alter alt.

ol man mich einen Menschen nennen ilg' ich die Falschheit billich aus; st jemand falsch wie soll wol können och schöne seyn des Hertzens Haus?

Ach wol demselben dessen Hertz Recht treulich liebet ohne Schmertz.

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