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Das neunzehende Lied

Philipp von Zesen

Dorotee Glantz der Jugend aus-zug aller liebligkeit wohnplatz der belobten tugend schönste Jungfrau dieser zeit;

Sie vergebe meinen sinnen daß sie dieses lied beginnen. Schöne Rose Gottes-gabe des geneugten Himmels kind

alles was ich itzund habe ist auf ihren preis gesinnt dännoch kan ich nichts aufbringen noch ihr lob nach würden singen.

Bässer kan man Sie nicht nennen als ein willges Götter-pfand welches sie der welt noch gönnen und beseelgen unsern stand

Utrecht hat von glük zu sagen und nach keinem stern zu fragen. Dan in England ist verblichen dieser wunder-schöne stern

und nach Utrecht zu gewichen da er steht und blinkt von fern. England hat nach seinem scheiden nichts als krieg und nichts als leiden.

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Das neunzehende Lied · Philipp von Zesen · Poetry Cove