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Das eilfte Lied

Philipp von Zesen

Blitzet ihr himmel schwitzet uns regen machet getümmel lachet mit seegen

unsere wälder und felder doch an. Glimmert ihr sterne tauet ihr lüfte schimmert von ferne

schauet durch klüfte schauet auf diesen verdunkelten plan. Grühnet ihr zweige kleidet die linden

dienet zum zeuge schneidet den winden zügel und flügel was zeitiger ab; rieselt ihr wällen

schleichet durch büsche grüselt mit kwellen reichet uns fische; sehet der winter sucht schone sein grab.

Adelmund schauet kommet vom morgen bradelt betauet frommet den sorgen

die euch ihr Schönen der Amstel geplagt. grüsset die Süße küsset die füße hertzet die finger

schertzet ihr singer daß ihr der Schönsten der Schönen behagt. Singet ihr Dichter flammet ihr lichter;

bringet zur freude sammet und seide kleidet den boden da Adelmund steht. stimmet die seiten

immer bei zeiten; krümmet die finger Stimmer und singer weil sich das frohe trompetten anfäht.

Schöne wilkommen kröhne die Sonne mache den Frommen lachen und wonne:

Adelmund Adelmund ruffet die schaar Adelmund nahet gehet entfahet Adelmund alle;

stehet mit schalle; Glük zu der Schönen Hochdeutschen aldar.

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