Blitzet ihr himmel
schwitzet uns regen
machet getümmel
lachet mit seegen
unsere wälder und felder doch an.
Glimmert ihr sterne
tauet ihr lüfte
schimmert von ferne
schauet durch klüfte
schauet auf diesen verdunkelten plan.
Grühnet ihr zweige
kleidet die linden
dienet zum zeuge
schneidet den winden
zügel und flügel was zeitiger ab;
rieselt ihr wällen
schleichet durch büsche
grüselt mit kwellen
reichet uns fische;
sehet der winter sucht schone sein grab.
Adelmund schauet
kommet vom morgen
bradelt betauet
frommet den sorgen
die euch ihr Schönen der Amstel geplagt.
grüsset die Süße
küsset die füße
hertzet die finger
schertzet ihr singer
daß ihr der Schönsten der Schönen behagt.
Singet ihr Dichter
flammet ihr lichter;
bringet zur freude
sammet und seide
kleidet den boden da Adelmund steht.
stimmet die seiten
immer bei zeiten;
krümmet die finger
Stimmer und singer
weil sich das frohe trompetten anfäht.
Schöne wilkommen
kröhne die Sonne
mache den Frommen
lachen und wonne:
Adelmund Adelmund ruffet die schaar
Adelmund nahet
gehet entfahet
Adelmund alle;
stehet mit schalle;
Glük zu der Schönen Hochdeutschen aldar.