Wohl dem der sich für und für
Letzen kann und laben hier
Wo die schönen Blumen stehn
und die glatten Hirsche gehn.
Hier ergießet sich ein Fluß
Der das Feld befeuchten muß
Von den Alben nimmet Er
Seinen Gang und leufft anher.
Hier ist ja die güldne Spur
Hier bekleidt sich die Natur
Mit Tapeten überall
untermänget mit Korall.
Das verbuhlte Lufft-volck singt.
Mit dem Staar die Lerche ringt
unsre Vogel-Meisterin
Nimmet doch den Palmen hin.
Dich du schönste Nachtigall
lobet selbst der Widerschall
Echo das verliebte Kind
Nach zu ruffen dier beginnt.
Hatt Athen wohl solche Lust
als dier itzund ist bewust?
Hat Adonis und Lucan
Solche Lust geschauet an?
Nein. Hier ist der Götter seyn
Hier ist Pallas Sitz allein
Hier ist Venus und ihr Sohn
Hier ist Phöbus und sein Thron.
Alle Götter wohnen hier
und genießen deiner Zier;
Deine Liebligkeit und Lust
Ist uns Nymphen wohl bewust.
Drüm sey fruchtbar fort für fort
Du O wunder-schöner Ort
grüne blühe weil auffsteht
Phöbus und zu Bette geht.
und ihr Vogel tiereliert
Weil das Gold die Sonne führt;
Macht Euch lustig euer Schall
Soll erklingen überall.