Echo zeige mier mein Leben E. ja dier eben. Weistu meine Liebste nicht? E. Die dein Licht?
Ja Sie ist mein Licht und Sonne; E. Freud’ und wonne? Ja sie ist mein Freuden-schein E. Sie ist dein.
Soll ich mich noch länger mühen? E. Laß verzihen Ach! verzihen macht mir Leid E. nein die zeit.
Was kann lindern meine schmertzen? E. Jungfern schertzen. Ist nun balde da die zeit? E. nicht mehr weit.
Wird mir bald das Leid benommen? E. Sie wird kommen. Soll Sie kommen meine Zier? E. ja zu dier.
Ach der tag wil schon verfließen E. laß sie grüßen Ey so bring’ jhr meinen gruß E. wenn ich muß?
Ach wo seyn die langen stunden? E. gantz verschwunden. Ist dann schier der schmertz vorbey? E. Du bist frey.
Ach wenn kömmet mein Verlangen E. Sih die Wangen. Ist dann dis mein Wunder-Licht? E. Sihst es nicht?
Wohl! ich wil Sie auch empfangen E. Dein verlangen? Wil sie küssen unverwandt E. Mund und hand.
Ey nun lieg ich in den armen E. zu erwarmen Biß der Nächte Licht verbleicht E. und entweicht.
Nun wil ich die nacht verjagen E. Schmertz und klagen. Nun bring’ ich in fröligkeit E. zu die zeit.
Wil mich in dem süßen Lieben E. stetig üben. Drümb ade du schmertz und Leid E. weiche weit.
Hiemit wil ich dieses schließen E. Dich zu grüßen Edles Bild voll freundligkeit E. dieser zeit.
Echo leb’ in grünen heyden E. Jhr in freuden. Wir seyn nur auf Lust bedacht E. diese Nacht.
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