Skip to content
1619–1689

1.

Philipp von Zesen

Die güldene Sonne bringt leben und wonne die finsternüs weicht der Morgen sich zeiget

die Röthin aufsteiget der Monde verbleicht. Nun sollen wier loben den Höchsten dort oben

daß Er uns die Nacht hatt wollen behüten vor schrecken und wüten der Höllischen macht.

Kommt laßet uns singen die stimmen erschwingen zu dancken dem HErrn Ey bittet und flehet

daß Er uns beystehet und weiche nicht fern.. Es sey Jhm ergeben mein Leben und schweben

mein gehen und siehn Er gebe mier gaben zu meinem vorhaben laß richtig mich gehn.

In meinem Studieren wird Er mich wohl führen und bleiben bey mier wird schärffen die Sinnen

zu meinem Beginnen und öffnen die Thür.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
1. · Philipp von Zesen · Poetry Cove