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1726–1777

Die Vergnügungen der Melancholey.

Justus Friedrich Wilhelm Zachariä

Obgleich Popens Gesang die sanftesten Gratien Und die glücklichste Kunst die attischen Blätter geschmücker: Dennoch glüht mein ernstes Gemüth in süßerm Ent- Wenn ich manchmal, gelehnt an einen moosigten Eich-

In dem wildanmuthgen Gesang des zaubrischen Spen- Zitternd der Una irrenden Fuß in schrecklichen Wüsten Durch die Einsamkeit wandern gesehn; ganz matt und Mehr, als wenn auf schimmerndem Busen der silber-

Die in ihr Unglück eilende Schöne In dem blendenden Stral der lachenden Sonne daher- Zarter Empfindung wird bald das muntre Gemälde zum Und trift nur das kalte Gemüth mit schwachem Ver-

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