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1726–1777

Die Vergnügungen der Melancholey.

Justus Friedrich Wilhelm Zachariä

Laß mich auch oft das erleuchtete Chor in der hei- Des Gebets besuchen, wenn majestätisch die Orgel In der Andacht Gesang von der Höh vielstimmig erschallet, Bis die Seele sich ausser sich reißt, und zum Himmel

Laß mich auch oft im inneren Dom, im einsamen Stuhle, Heilige Töne vernehmen, die feyerlichlangsam und Durch die gothschen Gewölbe sich winden, und in der Mein hinhorchendes Ohr mit hohem Gemurmel erreichen.

Laß mich auch dann nicht zu bleiben vergessen, wenn ietzo Unter den Schatten verlöscht, und einsame Stille zu- Laß mich alsdann die schreckenden Schläge der Glocke Welche mit zitternder Zunge die fliehenden Stunden

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