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1726–1777

Die Vergnügungen der Melancholey.

Justus Friedrich Wilhelm Zachariä

Nie auch wolle die Seele sich schöner zu bilden Durch den sanften und rührenden Schmerz der tragi- Sie, Melpomene, die im Cothurn erhaben einhertritt, In dem Leichengewand; sie ist des höheren Mitleids

Pflegemutter, Jetzt mag mit thränenströmenden Augen Ueber befleckte verwundete Liebe Monimia Oder laß Juliet Jhres getreuen Romeo Lippen zum letztenmal küssen,

Seine Lippen, noch rauchend vom Brand des tödtli- Laß um einen vergeblichen Blick den Jaffeir Hinknien; oder laß auch auf Desdemonen Seiner Eifersucht Wuth die härtesten Drohungen schüt-

Plötzlich rieselt der männliche Strom von schwellenden Auf die Wange herab, und bey dem Unglück des Bruders Schmilzt mein zärtliches Herz in sympathetischen

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