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1726–1777

Die Vergnügungen der Melancholey.

Justus Friedrich Wilhelm Zachariä

Unter jener verfallnen Abtey bemooßten Gewölben, Will ich oft sitzen, allein, in jenen dämmernden Stunden, Wenn der traurige Mond in den sürchterlicheinsamen Einen flimmernden Stral von strömenden Lichte hinein-

Und ein tiefes heiliges Schweigen auf allem umher Außer der Eule klagendem Lied, die, unter dem Schutte Dumpfigter Hölen verscheucht, ihr ödes Wohnhaus er- Oder der ruhig säuselnden Luft, die zwischen dem Laube

Des breitblättrichten Epheu rauscht, der an den Ge- Eines hangenden Thurms sich an den Wänden hinauf- Oder laß mich auch oft den nahen Tannengang irren, Wo die Mönche vordem in frommen Tiefsinn gewandelt.

Wie ich, im unabsehlichen Leeren der hohen Gewölbe, Kühn einhergeh; fasset mich schnell im innersten Dunkel Heiliger Schauder, und hüllet mein Herz in traurige

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