Unter jener verfallnen Abtey bemooßten Gewölben,
Will ich oft sitzen, allein, in jenen dämmernden Stunden,
Wenn der traurige Mond in den sürchterlicheinsamen
Einen flimmernden Stral von strömenden Lichte hinein-
Und ein tiefes heiliges Schweigen auf allem umher
Außer der Eule klagendem Lied, die, unter dem Schutte
Dumpfigter Hölen verscheucht, ihr ödes Wohnhaus er-
Oder der ruhig säuselnden Luft, die zwischen dem Laube
Des breitblättrichten Epheu rauscht, der an den Ge-
Eines hangenden Thurms sich an den Wänden hinauf-
Oder laß mich auch oft den nahen Tannengang irren,
Wo die Mönche vordem in frommen Tiefsinn gewandelt.
Wie ich, im unabsehlichen Leeren der hohen Gewölbe,
Kühn einhergeh; fasset mich schnell im innersten Dunkel
Heiliger Schauder, und hüllet mein Herz in traurige