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1726–1777

Die Dose .

Justus Friedrich Wilhelm Zachariä

Du Hausgeräth bey Thoren und bey Weisen, Dich, Dose, soll die Leyer dankbar preisen, Vom Ceremoniel im Lehnstuhl angekettet, Hast du oft unbemerkt vom Sprechen mich errettet.

Wenn ich gefühlt, wie steif ich da gesessen, Beym Dummkopf stumm, so nahm ich nur vermessen Und voller Stolz Rappee; und ohne mein Bemühen Sah ich das finstre Weib, die Langeweile, fliehen.

Es fehlt uns nie an Zuflucht in dem Leben. Der Fächer ward dem Frauenvolk gegeben; Geschickt darauf zu sehn, ihn auf und zu zu machen, Bewahrt die Klügsten oft vor Plaudern und vor Lachen.

Ein gutes Glück hat uns die Dos’ erfunden. Sie sey mein Trost in langen trocknen Stunden! O Schicksal! soll ich oft mich bey Visiten quälen, So laß nur nie Rappee der treuen Dose fehlen!

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