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1726–1777

Die Bomben.

Justus Friedrich Wilhelm Zachariä

Sieh, schrecklich flieht sie dahin die alles zerschmet- ternde Bombe! Sie sprüht Verderben und Tod aus ihrem entzündeten Aus ihrem Bauche schwingt sich die ungeheure Ver- Jhr Athem tödtet, wie die Pest.

So stürmt sie grausam und wild in nie eroberte Städ- Den Donnern der Mitternacht gleich zertrümmert sie Streut Flammen über die Stadt; verwüstet heilige Und stürzet Schlösser in den Staub.

Entflammend wühlt sie sich ietzt in Vorrathshäuser von Und Steine, Funken und Rauch, und wilde schmettern- Verbreiten gleich Blitzen den Tod; und eine Nacht der Bedeckt mit Schutt und Graus die Stadt.

So machen Sterbliche sich zu himmelstürmenden Sie rauben der rächenden Hand des Himmels die stra- Und wüten wider sich selbst mit Flammen des schwar- Und wafnen sich mit Höllenblitz.

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Die Bomben. · Justus Friedrich Wilhelm Zachariä · Poetry Cove