O Vogel, den ein gutes Glück
Zu einem Dichter brachte,
Der dich im ersten Augenblick
Zu seinem Liebling machte;
Mein Papchen, sey nicht so betrübt,
Daß nun ein Käficht dich umgiebt.
Du kanst zwar nichts, und sitzest stumm,
Doch niemand soll dich höhnen.
Du bist, mein Papchen, schön und dumm;
Sind das doch viele Schönen.
Soll deiner Farben Pracht vergehn,
So macht dich deine Treu doch schön.
Ach lieber Vogel, köntest du
Dich zu Selinden schwingen,
Und vor der süßen Abendruh
Mir Nachricht von ihr bringen!
Ach Papchen, fliege doch zu ihr!
Den besten Zucker geb ich dir.