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1726–1777

An Herrn E - - .

Justus Friedrich Wilhelm Zachariä

O E —, hülle dich nicht in Melancholey! Verlaß die Grotte, die du bewohnst, Und sitze nicht immer allein beym klagenden Young, In schwarze Nachtgedanken verwölkt.

Schon ziehn die Stürme daher vom brausenden Der Blocksberg dampfet schon Wetter herab. So wie der Preußen Armee vom Berge sich wälzt, So ziehn die Wolken feindlich vom Harz.

Denk an die dunkele Zeit, in Stollberg verweint, Da du des Unmuths Vaterland sahst. Orkane wurden da jung, und reis’ten mit dir; Jetzt naht sich diese schreckliche Zeit.

Komm, Freund, und heitre sie auf! Schon war- Und ein wohlthätiger Ofen auf dich! Dem Tobacksgotte brennt schon ein flammendes Licht, Das rächend schlechte Verse verzehrt.

Nun, E —, ist es ein Jahr, daß wir dich hier Ich weihe diesen Abend mit Wein. Wie herrlich blinkt er im Glas! Komm, stoß mit mir Seline, Cleon, und Doris, und Du!

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