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1884

Wolke

Bruno Wille

Vom Riesenfelsen, Wolke, niederzieh! Schlag dein Gewand Um mich her und flieh!

Zu rauhen Höhen Trage mich empor, Wohin des Menschen Wort sich nie verlor.

Wie scheut die wunde Seele diesen Laut! Wie rollt mein Auge, Wenn es Menschen schaut!

Doch Fels und Wolke Sind mein stummer Trost; Erhabne Lieder Hör ich sturmumtost.

Beruhigt lieg ich, Wo der Gießbach rauscht; Ein Seelenkranker So dem Freunde lauscht.

Von grüner Matte Zeigt das goldne Licht Des fernen Landes Lächelnd Angesicht.

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