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1693

7. Auff Artemons Deutsche GedichteFußnoten

Christian Wernicke

Artemon hat gelernt an mehr als einem Ort Ein unverständlich Nichts durch auffgeblasne Wort' In wollgezehlte Reim' ohn' allen Zwang zu bringen; In jedem Abschnitt hört man klingen,

Schnee, Marmor, Alabast, Musck, Bisem und Zibeht, Samm't, Purpur, Seid' und Gold, Stern, Sonn' und Morgenröht'. Die sich im Unverstand verschantzen, Und in geschlossner Reihe tantzen:

Zwar les' ich selten sie vom Anfang biss ans End', Doch klopf' ich lachend in die Händ', Und denck' es sind nicht schlechte Sachen Aus Schell'n ein Glockenspiel zu machen.

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