Wer preisst den Celsus nicht? Dem in dem Deutschen Reich
So wenig sind an Gütt', als hohen Jahren gleich;
Der keinen Abweg sucht stat der gewohnten Bahn,
Und keinen Rahtschlag liebt ohn' einen kurtzen Schluss;
Doch der mit einem schnellen Fuss
Nie einen falschen Tritt gethan:
So sehr gefürcht von seinen Feinden,
Dass seine Fesseln einst ein grosser Marschall kennt;
So sehr geliebt von seinen Freunden,
Dass seinen Vater ihn ein grosser König nennt.
Ein Fürst, der Lohn und Schutz bedrängter Tugend giebet,
Und sich mit Mässigkeit gebrauchet seiner Macht;
So dass er neulich noch diss Lob davon gebracht:
Dass man ihn, wenn man ihn als Feind erkant hat, liebet.