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1693

56. Auf das Misstrauen der Iphis

Christian Wernicke

Eh, Iphis meinen Worten glaubet, So fodert sie, um mich zu prüfen, lange Zeit; Doch merckt die Thörin nicht, dass die Erfahrenheit Zu theuer wird gekauft, die ihr die Schönheit raubet:

Denn ehe sie kennt meinen Sinn, So läufft sie, dass sie nicht mehr wird geliebt, Gefahr; Die Zeit, die ihr zeigt was ich bin, Die zeigt mir nicht mehr, was sie war.

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