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1693

54. Auf Astolph den hochtrabenden Poeten

Christian Wernicke

Astolph beschreibt ein Thier, das in den Wäldern wohnt, Und in der hohlen Eich' als seinem Neste lebet; Das um unwegsame Gebürge brummend schwebet, Und offt auch nicht des Bluts des müden Pillgrims schont:

Merck' aber, wie er dich durch falschen Pracht betrüge; Du denckst es sey ein Löw', und es ist eine Fliege.

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