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1693

35. An Phocions GemahlinFußnoten

Christian Wernicke

Dass schon ein Ehweib gnug des Ehmans Tugend zier', Das stelst du dir betrüglich für: Ein unbereister Mann, und ein bereistes Weib Die sind der Spötter Zeitvertreib;

Ein Mann der viel, ein Weib das wenig auf sich hält, Die gelten gleich viel in der Welt; Man sieht ein freches Weib, und einen blöden Mann, Verächtlich das wie diesen an.

So dass du klärlich siehst, dass dich dein Wahn verführt, Dieweil ein Weib vielmehr des Ehmanns Laster ziert.

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