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1693

13. Auff den geitzigen Marcus

Christian Wernicke

Als einmahl Marcus schlummernd saas, Und in dem Buch der Weissheit lahs Den Spruch: Wer einen Freund findt, findet einen Schatz. So rieff er: Diesen edlen Satz

Den wehl' ich mir zum Leichen-Spruch, Und schrieb ihn in sein Taffel-Buch: Doch ich, indem er schrieb, verspürt' Dass er, durch Geitz und Schlaff verführt,

Als dienten diese Wort' in seinen Krahm gemeint; Er schrieb: Wer einen Schatz findt, findet einen Freund.

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