Wie glücklich ist der Mann, der sich vom Wind' ernährt,
Und Wolle von dem Schnee, gleich wie von Schafen, schert;
Der zu Dukaten-Gold der Sonnen Strahlen schlägt,
Und in ein Spinngeweb' ein Bild der Tichtkunst pregt;
Der Marmor und Albast aus Brüst- und Händen haut,
Und ein Escurial dem Ruhm zur Wohnung baut;
Der Edelstein' und Stern' aus seiner Feder spritzt,
Und dessen Muse nichts als Musck und Amber schwitzt;
Der in dem Aug' Achat, in Thränen Perlen findt,
Und aus den Disteln Zeug der Lust zum Schlaffrock spinnt;
Der dem Betrug aus Rauch, Helm, Schild, und Pantzer schmiedt,
Und wie ein Sonntags Kind, Nichts in Person, offt sieht:
Wie glücklich ist der Mann, der seine Noht vergisst,
Nicht Durst noch Hunger fühlt, weil er von Sinnen ist.