Er. Mein kind so treff ich sie In diesem garten an? Sie. Ach daß er doch die müh
Um mich nicht lassen kan. Er. Ich habe sie gesucht Und habe sie gefunden. Sie. Dadurch ist mir die frucht
Der einsamkeit verschwunden. Er. Sie gönne mir die lust Und lasse mich hinein. Sie. Dem Herren ists bewust
Ich muß alleine seyn. Er. Mein kind wie ist sie doch So sauer und vermessen. Sie. Mein Herr ich habe noch
Kein honig-bämmgen gessen. Er. Behält sie ihren sinn Wie sie allzeit gethan. Sie. So geh er immer hin
Wenn ers nicht leiden kan. Er. Ach was vor stiche gibt Sie meinem frommen hertzen. Sie. In warheit es beliebt
Demselben so zu schertzen. Er. Ich stelle mich ja gar Zu ihren diensten ein. Sie. Der diener wird fürwahr
Vor mich zu köstlich seyn. Er. Ich wünsch in ihrer pflicht Zu leben und zu sterben. Sie. Ach nein ich laß ihn nicht
So liederlich verderben. Er. Wenn dieses möglich wär So dörfft ich zu ihr hin. Sie. Er höre wieder her
Wann ich nicht haussen bin. Er. Ein schönes mädgen soll So strenge nicht verfahren. Sie. Den athen möcht er wol
Zu einer suppe sparen. Er. So darff ich nicht zu ihr Mein kind was mach ich nun. Sie. Botz tausend kan er mir
Sonst keinen possen thun. Er. Ein schönes angesicht Werd ich fürwahr nicht hassen. Sie. Mein blut! er kan doch nicht
Die complementen lassen. Er. Sie ist ja roth und weiß Mit rosen umgestreut. Sie. Gewiß er hat den preiß
Der höchsten höffligkeit. Er. Doch fühl ich meine qual Und wünsche kaum zuleben. Sie. Er sag es noch einmahl
Das war recht wohl gegeben. Er. Ich sag es noch einmahl Wie ist sie nun gesinnt? Sie. Fürwar das steht gar kahl
Ist er ein pfaffen-kind? Er. Es ist ihr steter brauch Sie treibet ihr gehöne. Sie. Hat seine mutter auch
Mehr solche kluge söhne? Er. Was hilffts ich ehre sie Und wann sie eisern wär. Sie. Drum war mir heute früh
Das hertze noch so schwer. Er. Ich lauff und bin doch matt Ich brenn und will mich wärmen. Sie. Wer keine bienen hat
Muß freylich selber schwärmen. Er. Nun meine seele soll In ihrer seele ruhn. Sie. Mein herr es wirds ihm wol
Ein ander höltzgen thun. Er. Fürwar ich bleibe da Daß ich sie nicht verliere. Sie. Ach er gewene ja
Das maul zu anderm biere. Er. Jedoch sie lasse mich Nicht vor der thüre stehn. Sie. Mein was bemüht er sich
Ich muß nach hause gehn. Er. Nun so behalte sie Auch ihre stoltze weise. Sie. Er schone seiner knie
Viel glücks auff seine reise.
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