Nun bin ich meiner noth entnommen
Die trauer-zeit ist wieder um:
Willkommen tausendmahl willkommen
Du liebstes Clavichordium
So wilst du nun beständig bleiben
Und mir die müde zeit vertreiben.
Ach laß die seiten nicht zerspringen
Und laß den an genehmen klang
Durch einen leisen griff erzwingen
So wil ich dir zu grossen danck
Die besten freunde zu ergetzen
Auff dir manch schönes stücke setzen.
Du darffst dich itzo nicht befahren
Als wolt ich bald von hinnen ziehn
Und nebenst andern fuhrmans-wahren
Dich in den rauhen pack bemühn
Und wenn ich auch die weichsten bette
Um dich herum geschlagen hätte.
Ach nein ich weiß nicht was ich wolte
Eh ich dich nur ein eintzig mahl
So vor die hunde werffen solte:
Die kutscher mögen stein und stahl
In ihrer groben hand verwalten
Die können besser wiederhalten.
Du aber bist an allen enden
Als eine jungfrau zart und fein
Und wilst von lauter weichen hände
Gantz niedlich angegriffen seyn
Es kan ein kleiner griff geschehen
So gibt es bald ein groß versehen.
Darum was wilstu ferner schweigen
Komm stimme deine lieder an
Ich will dir in der that bezeugen
Daß ich die griffe richtig kan
Und in dergleichen lust-gewerbe
Mit greiffen leichtlich nichts verderbe.