Mein schätzgen ist ein flegel Er stolpert übern schlegel So offt er zu mir geht Und zeigt mit seinen sparren
Daß er vor einen narren Bey aller welt besteht. Er treibt so lahme possen Als wär er recht geschossen
Mit groben hasen-schrot: Drum wer sich muß beqvemen Und ihn zur seite nehmen Der hat die härtste noth.
Ach wann die complimenten Wie pech und schwefel brennten So wers um uns geschehn: Wir hätten unsre gassen
Da wir uns niederlassen Schon in der gluth gesehn. Bald seh ich ihm zusauer Bald heiß ich gar ein bauer
Bald hat er sonsten was: Es mangelt nicht ein dreyer So heist der albre freyer Mich gar ein raben-aaß.
Und doch der gute kerle Sieht selbst wie eine perle Die auff dem miste liegt Und ist so trüb und dunckel
Als wie ein schwartz carfunckel Den man im ofen kriegt. Bey meiner treu ich wette Er hat im hasen fette
Biß übers knie gesteckt Nun ist kein hund im lande Der ihm die grosse schande Von seinen strümpffen leckt.
Die grossen hasen-ohren Die sind ihm angebohren; Jedoch der schiefer nicht Der hat ihn erst gestochen
Als man vor wenig wochen Das kirch dach angericht. Das ausserlesne schätzgen Begehrt wol gar ein schmätzgen
Und bitt mich noch so sehr: Ja ja ihr armer teuffel Daran ist gar kein zweiffel Hört morgen wieder her.
Ach ihr verliebter hase Jhr stosst euch an die nase Küsst mir das angesicht Da mir die nase mangelt
So habt ihr recht geangelt Und ihr verbrennt euch nicht. Ach Hans spann an und führe Den esel vor die thüre
Das haus ist viel zu gut: Er wird auff dieser erden Nun wohl nicht anders werden Er bleibt ein ‒ ‒ ‒ ‒ ‒ ‒
Wiewol er mag es bleiben Und seine zeit vertreiben Wie wo und wenn er wil: Jedoch daß ich die plagen
Fast stündlich muß ertragen Das ist für mich zu viel. Steckt ihm den kopff voll hörner Reibt ihm den steiß voll dörner
Das maul voll theriack: Schickt ihn mit solchem kleister Der narren obermeister Zum grünen donnerstag.
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