Ach Floretto! laß dein glücke
Dir nicht aus den händen gehn
Lerne doch in diesem stücke
Deine wolfahrt recht verstehn
Weil die schönste von der welt:
Gleichsam dir zu fusse fält.
Schau doch her sie legt sich nieder
Brauche der gelegenheit
Diese stunde kommt nicht wieder
Wo man ihre gunst verstreut
Jtzund hast du noch die wahl
Fürchte dich ein ander mahl.
Brich die rosen von den wangen
Welche dir zu ehren blühn
Welche dich und dein verlangen
Als magneten an sich ziehn
Nimm das wollen-weiche pfand
Jhrer finger in die hand.
Schau die alabaster-ballen
An der unbefleckten brust
Wie sie auf und nieder fallen
Aus begierde zu der lust
Welche das verliebte ziel
Bloß in dir erlangen will.
Wilst du sie noch mehr betrüben?
Dieser leib und was sie hat.
Stellt sie gantz in dein belieben
Drum erfahr es in der that
Daß Clarisse wird allein
Dem Floretto günstig seyn.