Djß ist mein wunsch weil ich auff erden lebe:
Gott gebe mir nicht allzu grosses gut:
Er schaffe nur was mir vonnöthen thut
Damit ich nicht nach hohen dingen strebe
Und gar zu sehr an diesem eitlen klebe.
Versucht mich ja mein schnödes fleisch und blut
So komm er bald und breche meinen muth
Damit das hertz im himmel offen schwebe.
Der falsche glantz der stoltzen eitelkeit
Ertheilet nicht dergleichen sicherheit
Als könte man des todes gifft vermeiden.
Was hilfft es nun daß man die gantze welt
Mit aller lust in seinen diensten hält
Und muß die noth an seiner seele leiden.