Die leber ist vom hecht und nicht von einem lamm
Ach hätt ich armes kind doch einen bräutigam.
‒ ‒ ‒ ‒ ‒ und nicht von einer fohren
Dem küssen bin ich feind doch hab ichs nicht verschwore.
‒ ‒ ‒ ‒ ‒ und nicht von einer endte
Wenn ichs ja leiden sol so thu mirs ein studente.
‒ ‒ ‒ ‒ ‒ und nicht von einem biber
Ein wittwer wär mir lieb ein junggeselle lieber.
‒ ‒ ‒ ‒ ‒ und nicht von einer wachtel
Ich finde keinen trost an einer leeren schachtel.
‒ ‒ ‒ ‒ ‒ und nicht von einem bären
Wir hättens alle gern und sollens nicht begehren.
‒ ‒ ‒ ‒ ‒ und nicht von einer grille
Bey manche schrey ich laut bey manche schweig ich stille.
‒ ‒ ‒ ‒ ‒ und nicht von einem raben
Wie köstlich müssens doch die lieben büfgen haben.
‒ ‒ ‒ ‒ ‒ und nicht von einem aal
Das ist die beste lust zwey liebgen auff einmahl.
‒ ‒ ‒ ‒ ‒ und nicht von einer sau
Ach hätt ich armer dieb bald eine jungefrau.
‒ ‒ ‒ ‒ ‒ und nicht von einem schwein
Die jungfern wollen nur fein hoch gebeten seyn.
‒ ‒ ‒ ‒ ‒ und nicht von einer mauß
Die mich verachten will die lach ich wider aus.