Was hat man sonst davon als daß man lustig ist
Und bey der compagnie der andern noth vergist
Mit sauer sehn und sorgen
Wird selten was gethan
Wohl dem der sie auff morgen
Getrost verweisen kan.
Ein angenehmer trunck ein ungefärbter freund
Der zwar den becher wein doch mich viel besser meynt
Das sind dieselben gaben
Die schleichen lieblich ein
Biß wir die ladung haben
Und heute fertig seyn.
So geht den andern tag die freude wieder an
So bleibt die traurigkeit auch morgen ausgethan
So wird der safft von reben
Durch lieb und treu versüsst
So führen wir ein leben
Das überirrdisch ist.
Wolan was säumen wir? da steht der blancke wein
Da muß der liebe trunck undisputirlich seyn
Sonst kan es nicht ergetzen
Da muß man sich bemühn
Auff einmahl anzusetzen
Auff einmahl abzuziehn.