Warum, geliebtes Veilchen, blühst
Du so entfernt im Thal?
Versteckst dich unter Blättern, fliehst
Der stolzern Blumen Zahl?
Und doch voll Liebreiz duftest du,
So bald man dich nur pflückt,
Uns süßre Wohlgerüche zu,
Als manche, die sich schmückt.
Du bist der Demuth Ebenbild,
Die in der Stille wohnt,
Und den, der ihr Verdienst enthüllt,
Mit frommen Dank belohnt.