Komm, süßer Schlaf, erquicke mich!
Mein müdes Auge sehnet sich
Der Ruhe zu genießen,
Komm, sanft es zuzuschließen!
Wie aber, Freund, o schlössest du
Von nun an es auf ewig zu,
Und diese Augenlieder
Sähn nie den Morgen wieder?
So weis ich, daß ein schönres Licht
Einst meinen Schlummer unterbricht,
Und einen Tag mir gönnet,
Der keinen Abend kennet.