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1726–1804

An den Schlaf.

Christian Felix Weiße

Komm, süßer Schlaf, erquicke mich! Mein müdes Auge sehnet sich Der Ruhe zu genießen, Komm, sanft es zuzuschließen!

Wie aber, Freund, o schlössest du Von nun an es auf ewig zu, Und diese Augenlieder Sähn nie den Morgen wieder?

So weis ich, daß ein schönres Licht Einst meinen Schlummer unterbricht, Und einen Tag mir gönnet, Der keinen Abend kennet.

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