Als der Rhein für gewiß verstanden
Daß einer Göttin treflichkeit
Seines Fürsten hertzens freyheit
Gefäncklich hielt in jhren banden:
Hat Er ligend ab solcher lieb
In seinem gewölbe verdrossen
Ein solchen zeherfluß vergossen
Daß seine herrschafft davon trüb.
Er führet Amors list zu hertzen;
Sarpedons vnd Leanders schmertzen
Ja deß Peleiden vnglück
Verblaichen jhn all augenblick;
In dem ein plötzliches getümmel
Welches Er vnversehens hört
Füllet den abgrund vnd die himmel
Vnd seine sehl noch mehr bethört.