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1584–1653

Die 4. Strophe.

Georg Rodolf Weckherlin

Gleich wie wan der winter sich endet Apollons fruchtbares gesicht Der erden hartes hertz zubricht Alsbald er sich gegen jhr wendet

Vnd durch seinen glantz allgemein Zumahl von vnsern sehl vnd tagen Pfleget die dunckelheit zu jagen Mit dem doppelt würckenden schein:

Also Göttin in dem wir sehen Alhie deine Sonnen aufgehen Empfindet vnser schwache brust Eines frülings trost-reichen lust;

Vnd wir so gnädiglich gewehret Deiner gegenwertigen gunst Sehen vnsere kält verkehret In ein klar angenehme brunst.

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Die 4. Strophe. · Georg Rodolf Weckherlin · Poetry Cove