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1584–1653

Cron.

Georg Rodolf Weckherlin

Dvrch meiner stim vnvergänglichen pracht Muß ich seine Mäßigkeit preisen Die als sein Raht vn Doctor tag vn nache

Thät seine begird vnderweisen. Sie hält den zaum mit so gewißer hand In seiner sehl das in allem zustand Sein gaist geberden vnd gedancken

Niemahl vnder einander schwancken: Sielasst keine vnordnung zu Zu-wenig vnd Zu-vil in jhm nicht krieget Sie macht in Jhm ein solche ruh

Das die Vernunft allen willen vernüeget: Sie macht das seiner thaten grund Nicht auf des Volcks meinung vnd lob be- stehet;

Vnd das sein red vnd thun gleich gehet Damit steif bleib seiner Tugenten bund.

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