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1584–1653

Antistrophe.

Georg Rodolf Weckherlin

Wan die mißgunst das arge thier Welches jedermans ehr verlötzet Sein blaiches gesicht auf dich setzet Vnd dich erfindet so voll zier

Muß es mit zitterender sehl Wider seinen willen gestehen Das es so pur von allem fehl Keinen andern als dich gesehen:

Ja sein giftig vnd weitter rach Wirt schier mit gesäuberter zungen Vnd mit vngewohnlicher sprach Deinleben zu loben gezwungen.

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Antistrophe. · Georg Rodolf Weckherlin · Poetry Cove