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1618

An herren Zümpfern

Georg Rodolf Weckherlin

Wan nichts muß deinen leib berühren, was keinen lieblichen geruch, wan deine handschuch, stifel, schuch, dein kleid von seiden oder tuch

mit lieblichem geruch prachtieren: Wan wol geräuchert dein gemach und stets wolriechend jede sach an dir, dein bart, haut, haar, hut, feder,

ja auch die brief, der säcken leder: Wan deine wäscherin muß auch wolriechend deine leinwat waschen, mein? was geruch, Zumpf, oder rauch

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