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1584–1653

2. Jhrer Schönheit wunderliche Würckung.

Georg Rodolf Weckherlin

Wer sein betrübtes aug ab aller Götter pracht Vnd ab der Natur kunst zu erquicken begehret Der kom vnd schaw die sonn die mit götlicher macht

Mich ja die fünstre welt des liebe liechts gewehret. Doch kom Er (seelig) bald: Dan mit zu früher nacht Der tod sparend was böß dz best allzeit beschweret: Vnd dise Göttin wirt mit eyfer vnd obacht

Der Götter als die zierd des himmels schon ge- ehret. Ein wunderreiches werck da lieblichkeit mit ehr Da tugent mit schönheit in einem leib vermählet

Soll segnen sein gesicht mit lust sein haupt mit lehr; Daß Er gestehen muß daß mein gesang weit fehlet In dem (bestutzet) ich jhr lob nicht gnug vermehr

Weil mich jhr aug zugleich entsehlet vnd besehlet.

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