Wer sein betrübtes aug ab aller Götter pracht
Vnd ab der Natur kunst zu erquicken begehret
Der kom vnd schaw die sonn die mit götlicher
macht
Mich ja die fünstre welt des liebe liechts gewehret.
Doch kom Er (seelig) bald: Dan mit zu früher nacht
Der tod sparend was böß dz best allzeit beschweret:
Vnd dise Göttin wirt mit eyfer vnd obacht
Der Götter als die zierd des himmels schon ge-
ehret.
Ein wunderreiches werck da lieblichkeit mit ehr
Da tugent mit schönheit in einem leib vermählet
Soll segnen sein gesicht mit lust sein haupt mit
lehr;
Daß Er gestehen muß daß mein gesang weit fehlet
In dem (bestutzet) ich jhr lob nicht gnug vermehr
Weil mich jhr aug zugleich entsehlet vnd besehlet.