Was dienet deine brunst dein muhtwill vnd ver-
langen?
Dein Som̃er ist dahin dein Herbst ist eingebracht
Dein Winter auff dem halß: vmbsunst ist diser
pracht
Nim doch hinweg den busch lassz ab von deinem
prangen.
Was reich vnd schön vmb dich mag einen geitzhalß
fangen
Wa deines leibs gestäud wa deiner augen nacht
Wa deines munds saphir vnd deines athems
macht
Deiner brust Corduan vn das gold deiner wange
Wa dein von bein vnd haut flaischloses angesicht
Nicht dein Ich waiß nicht was vnd ehr so wol
bewahren
Daß seine Lieb gewiß wie dein lob ein gedicht.
Doch wan er seine lieb dir sich zu offenbahren
(meinaydig) schwörẽ solt So liebet er doch nicht
Wie deines benttels gold das silber deiner haaren.