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1584–1653

16. Schöne Hände.

Georg Rodolf Weckherlin

Glickseelig bin ich wol weil sie mir jhre hand Hand vnsers vertrags zeug vnd vnsers fridens zaichen Auch jhrer gunst vnd lieb vnverwürfliches pfand

Numehr nach meinem wunsch zu küssen will darraichen. O hand die du zuvor mein hertz mit taussent straiche Gefoltert du bist nu für meine wund ein band;

O hand ab deren schnee man mich oft sah ver- blaichen Zuvor ein brad der lieb du bist nu mein wolstand. Wan du dan so wol kanst beleben vnd entleiben

Vnd kanst den Göttern selbs der Lieb vnd Ehr gesatz Fürschreibend frewd vnd layd mitthailen vnd vertreiben:

So schwör ich dir O hand ich schwör bey disem schmatz Du sanfftes helfenbein solt fürhin stehts mein schatz

Vnd meines lebens hand band brand pfand wolstand bleiben.

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