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Die sechsundfunfzigste Fabel.Vom Knaben und dem Glück.

Burkhard Waldis

Das glück fand einen knaben sitzen Schlafen bei einer tiefen pfützen; Es weckt in auf und sprach: „Geheim! Wenn du fielst ongefer hinein,

So müst ich tragen die unhuld; Sprechen: es ist des glückes schuld!“ Wenn wir aus unvorsichtigkeit Fallen in unlust oder leit,

Auf daß wir uns selber verschon, Hangen die schuld dem unglück an.

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