Skip to content
1870

[Die well'gen Höhn des Landes]

Paul-Marie Verlaine

Die well'gen Höhn des Landes Gehn endlos bis zur Flut, Die klar-verschleiert ruht Im jungen Duft des Strandes.

Auf zartem Grün stehn leicht Die Mühlen und die Bäume, Wo flink die weiten Räume Der Füllen Lauf durchstreicht.

Der helle, ruhevolle Sonntag erblickt im Spiel Der weissen Schafe viel Sanft in der lichten Wolle.

Die See rollt weissbekränzt Ihr brandend Flutgewimmel Mit Flötenklang zum Himmel, Der hell wie Milch erglänzt.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.